Beim diesjährigen Triathlon Wochenende in Köln, das für zahlreiche Distanzen und große Starterfelder bekannt ist, bestand die größte Veränderung sicherlich in der Verlagerung des Zielbereiches vom Rheinufer in das Naherholungsgebiet am Fühlinger See. Großes Organisationstalent wurde vom Veranstalter noch durch die Komplettsperrung der A1 wegen Brückenbauarbeiten abverlangt, wodurch die Radstrecken zusätzlich geändert  und verlängert werden mussten.

Am gesamten Wochenende herrschte ideales Wettkampfwetter. Bei der Olympischen Distanz (1,5 km – 45 km – 10 km) ging Ralf Kühnhold am Samstag für die Viermärker an den Start. Die Regattabahn am Fühlinger See ermöglicht eine optimale Orientierung. Durch den Rekordsommer hatten die Schwimmer auch die Möglichkeit, zigtausend zwei bis drei cm große Süßwasserquallen zu beobachten, die glücklicherweise harmlos sind und sich weit unter der Wasseroberfläche aufhalten. Die Radstrecke war für den öffentlichen Straßenverkehr komplett gesperrt und die ebenfalls flache Laufstrecke ging in mehreren Runden am Fühlinger See entlang. Ralf Kühnhold erreichte das Ziel in einer hervorragenden Zeit von 2:30:22 als 40. in der Gesamtwertung bei einem Starterfeld von 827 Teilnehmern (8. der M45).

Die Mitteldistanz (1,9 km – 97 km – 21,1 km) fand am Sonntag statt. Michael Mowe zeigte insbesondere eine gute Radleistung (Platz 77 bei 510 Teilnehmern) und erreichte das Ziel in 5:35:50 (181. Platz gesamt – 4. der M55). Seine Ehefrau, Katrin Lichterfeld, beendete ihre erste Mitteldistanz erfolgreich in 6:55:59 (15. der W50). Die beiden hatten sich vor 30 Jahren in einem Triathlonverein kennengelernt.

Katrin Lichterfeld – Fotos: V. Kühnhold und Marathon.photos.com