Triathlonberichte 2017

Viermärker beim 30. Sassenberger Triathlon - 3. Platz für Arne Müller beim Grand Prix

 

Zum 30. Jubiläum fand der Sassenberger Triathlon mit seiner idyllischen Feldmarksee-Kulisse an einem überwiegend verregneten Samstag (05.08.17) und bei bestem Sommerwetter am Sonntag (06.08.17) mit insgesamt über 1.600 Teilnehmern statt.


Bei der Olympischen Distanz (1,5 km – 41 km – 10 km) begann das Rennen der Viermärker in einer separaten Frauenstartgruppe per Landstart am Feldmarksee, der aufgrund des regnerischen Wetters relativ aufgewühlt war. Katrin Lichterfeld erreichte das Ziel nach 3:09:08 als 4. der W50. Die größtenteils flache und teilweise frisch asphaltierte Radstrecke kam Michael Mowe trotz des regnerischen Wetters zugute. Er konnte mit der 10. besten Radzeit wieder einmal seine Stärke auf dem Rad beweisen und benötigte 2:32:17 (3. der M55) für die Strecke.


Für die Sprintdistanz (0,7 km – 23 km – 5 km) fiel der Startschuss am Sonntag. Die Viermärker Triathletinnen zeigten erneut ihre Schwimmstärke in einem ungewohnt großen Starterfeld von 130 Frauen. Pauline Wieczorek beendete das Rennen als 2. der WJugendA in 1:30:37 und 30. der Frauenwertung und Franka Herbst benötigte für ihre erste Sprintdistanz 1:31:49 (3. der WJA – 35. Gesamt).

 

Auch der Münsterland Grand Prix (1,7 km - 67 km – 15 km) war mit 169 Teilnehmer sehr gut besetzt. Arne Müller konnte in einer sensationellen Zeit von 3:12:22 das Rennen als 3. in der Gesamtwertung (1. der M20) für sich entscheiden. Felix Bohle erreichte das Ziel bei seinem Debut auf der „fast Mitteldistanz“ nach 4:08:21.

 

Katrin Lichterfeld Fotos: Felix Bohle – Familie Wieczorek

Foto: Holger Spiegel
Foto: Holger Spiegel

Durch die grüne Hölle - Rad am Ring 2017

 

Glatter Asphalt, eine abgesperrte Strecke und eine breite Straße: welcher Radfahrer träumt nicht davon? Einmal im Jahr, diesmal vom 28. bis 30.07., kann man dieses Vergnügen für 24 Stunden auf dem Nürburgring haben.

26 Kilometer, 580 Höhenmeter, maximale Steigung 17%: diese Daten sorgen für Gänsehaut, bei dem Einen aus Vorfreude, bei dem Anderen aus Furcht vor den Anstiegen.

 

Rad am Ring  ist ein Radsport-Event, das seit 2003 auf dem Nürburgring ausgetragen wird. Die Strecke führt sowohl durch die hochmoderne Formel1-Arena als auch über die legendäre Nordschleife. Kernstück sind die 24-Stunden-Rennen auf dem verkehrsfreien, teilweise beleuchteten Rennkurs und Teamquartieren in der Boxengasse. 2017 fand darüber hinaus zum zweiten Mal das Rudi-Altig-Race, ein Profi-Radrennen der Kategorie 1.1, statt. Neben dem Ultra- und dem Langstrecken-Event werden bei Rad am Ring diverse Jedermann-Rennen, ein Zeitfahren, erstmals ein Mountainbike-Marathon und Tourenfahrten ohne Zeitnahme angeboten. Die Jedermann-Rennen sind Teil des German-Cycling-Cup, Deutschlands größter Jedermann-Rennserie. (www.radamring.de).

 

In diesem Jahr waren auch zwei Viermärker Triathleten mit dabei. Leon Hoenen startete im 25km-Jedermannrennen und Niklas Hoenen in einem 4er-Team beim 24-Stunden-Rennen. Schon als Besucher erlebt man die besondere Stimmung dieser Veranstaltung. Start und Ziel befinden sich unmittelbar an der Boxengasse im Start-/Zielbereich der Rennstrecke. Direkt hinter der Boxengasse wurde eine Bühne aufgebaut, auf der samstags abends auch Live-Musik zu hören ist. In direkter Nachbarschaft dann eine riesige Expo, in der alles, was man zum Radfahren braucht, angeboten wird.

Im "Begleitprogramm" zum 24-Stunden-Rennen für Rennradfahrer und Mountainbiker - die eine eigene Rennstrecke haben - finden auch Jedermann-Rennen über 25, 75 und 150 km statt. Dabei werden 1, 3 oder 6 Runden über die Nordschleife gefahren. Die Jedermann-Rennen wurden in mehreren Startwellen zusammen mit den 24-Stunden-Rennen gestartet. Entsprechend war der Andrang in der Startzone und die Stimmung beim Start. Leon hatte sich - nicht zuletzt wegen des Höhenprofils - für das 25km-Rennen angemeldet und startete in der dritten Welle nach dem 150km- und 75km-Rennen. Nach der langen Steigung zur Hohen-Acht stellte er fest, dass die Zahl der Startnummern vor ihm, die für das 25km-Rennen vergeben wurden, immer weniger wurden. So aktivierte er auf der letzten Steigung vor der Ziellinie die letzten Kräfte und spurtete am Ende um Platz 5. Den Sprint verlor er um Reifenbreite. Das Ergebnis war so knapp, dass er zwar eine um 2 Sekunden schnellere Netto-Zeit als sein direkter Kontrahent hat, er aber aufgrund der Regelung, dass die ersten 10 Plätze nach Brutto-Zeit vergeben werden, auf Platz 6 finishte. Seine Altersklasse gewann er mit deutlichem Vorsprung. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit war auf dem bergigen Kurs fast 33 km/h. Sein Topspeed in der Fuchsröhre lag bei über 86 km/h.


Die Teilnehmer des 24-Stunden-Rennens übernachten auf dem Gelände des Grand-Prix-Kurses, direkt an der Strecke. Links und rechts des Asphalts richten sich die Teams mit Zelten und Pavillons für fast zwei Tage und Nächte ein. Der Wechsel der Fahrer des 24-Stunden-Rennens erfolgt unmittelbar an den jeweiligen Parzellen, so dass man gefühlt immer jemanden den Namen seiner Ablösung rufen hört. Mehr Atmosphäre geht nicht. Der Transponder für die Zeitmessung wird in voller Fahrt an das Teammitglied weitergeben. Niklas hatte die Möglichkeit in einem erfahrenen 4er-Team mitzufahren. Weniger Leistungsorientierte starten im 8er-Team. Ganz Ambitionierte im 2er-Team oder alleine. Niklas´ Team legte in den 24 Stunden 25 Runden zurück, von denen er 7 Runden fuhr. So kamen für ihn 182 km und 4060 Höhenmeter zusammen. Besonders anspruchsvoll ist das Fahren in der Nacht auf der weitgehend unbeleuchteten Nordschleife. Jeder Fahrer hat mit entsprechender Beleuchtung vorne und hinten für seine Sicherheit zu sorgen. Um für etwas längere Ruhepausen zu sorgen, wechselte Niklas´ Team in der Nacht erst nach zwei fordernden Runden. Der Lohn der Anstrengung war neben dem einzigartigen Erlebnis ein Platz 144 von 579 gestarteten 4er-Teams – und eine Medaille.

Die Planungen für Rad am Ring 2018 laufen schon.                                               Michael Hoenen

Fotos: Holger Spiegel
Fotos: Holger Spiegel

Viermärker Triathleten punkten bei Premiere am Phönix-See

 

Nach längeren politischen Diskussionen konnte der 16. PSD-Bank Triathlon Dortmund am 2. Juli 2017 zum ersten Mal am und im Phönixsee stattfinden. Trotz einiger Bedenken in Bezug auf negative Folgen für das ökologische Gleichgewicht des Phönix-Sees zeigte ein wahrer Ansturm auf die Startplätze bei der Sprintdistanz wie attraktiv ein Standortwechsel vom Fredenbaum zum Hörder Burgplatz auch für die Teilnehmer ist. Wie oft kann man schon mit seinem Rennrad direkt zum Triathlonstart radeln? Die Ausdauer der unzähligen freiwilligen Helfer wurde bereits am Vortag bei andauerndem, starkem Regen auf die Probe gestellt und leider zeigte sich das Wetter dann auch am Wettkampftag erst nachmittags von seiner sonnigen Seite. Die Schwimmstrecke führt vom hervorragend gesäuberten Hafenbecken entlang des Nordufers - weit entfernt von den bevorzugten Aufenthaltsorten der zahlreichen Wasservögel - über eine Wendepunktstrecke zurück zum Hafenbecken. Trotz aller Bedenken wegen einer Wendepunktstrecke (6,5 km) mit vielen engen Kurven und einem ausgeprägten Streckenprofil bestand die Radstrecke selbst bei dem regnerischen Wetter ihre Bewährungsprobe und war vor allem auch bei den nahezu 8000 Zuschauern sehr beliebt. Auch die 2,5 km lange und flache Laufstrecke am Südufer des Phönix-Sees erwies sich als sehr zuschauerfreundlich.


Beim Staffeltriathlon (0,75 km - 20 km - 5 km) konnte sich das Team ‘tiny men’ (Bastian Klein/Christoph Klein/C.Wieczorek) in 1:12:15 erfolgreich mit einem 6. Platz durchsetzen. Fast 150 Teilnehmer gingen anschließend bei der Sprintdistanz (0,75 km - 20 km - 5 km) ins Wasser. Nicole Droese kam nach ihrer Babypause als 18. in der Frauenwertung in 1:29:38 (4. der W25) in Ziel und Kilana Lichterfeld beendete ihre erste Sprintdistanz in 1:53:19 als 2. der WJUN.


Der Startschuss für die Olympische Distanz (1500 m - 40 km - 10 km) fiel bei 16 Grad Lufttemperatur, so dass die über 100 Starter schon fast froh darüber waren, mit ihren Neoprenanzügen in das Wasser (20 Grad) steigen zu können. Die Wasserqualität war ausgesprochen gut und wurde von einem Teilnehmer mit „viel sauberer und wärmer als die Alster in Hamburg“ beschrieben. Ralf Kühnhold gewann als 27. der Gesamtwertung in 2:17:49 die Altersklasse M45 und Michael Mowe wurde ebenfalls Erster in der M55 (2:29:50). Ulrich Schröter (5. der M60) benötigte 2:50:18, Torsten Dieckhoff 2:50:58 (9. der M35) und Katrin Lichterfeld erreichte das Ziel als 2. der W50 in 3:00:51.


Die Viermärker hoffen auf eine Wiederholung des Dortmunder Triathlons im Phönix-See im Jahr 2019.                                             Katrin Lichterfeld – Fotos: Mailina Lichterfeld und Arne Müller

Viermärker trotzen der Hitze beim Kamener Triathlon

 

Beim 33. Kamener Triathlon am 11.06. wurde die 30 Grad Marke bereits überschritten, als die Viermärker sich für den Kurztriathlon im Freibad auf die ein Kilometer lange Schwimmstrecke begaben. Bei den anschließenden fünf Radrunden auf einer flachen und zum Teil auch sehr windanfälligen Wendepunktstrecke (40,7 km) verfolgten zahlreiche Zuschauer das Rennen auf heißem Asphalt.

Während Claus Wieczorek gegenüber seiner Tochter Pauline und Michael Mowe gegenüber seiner Frau Katrin beim Schwimmen noch das Nachsehen hatten, überquerte Claus sehr eindrucksvoll das Ziel als 7. in der Gesamtwertung (2. der M50) nach 2:13:57.

Michael Mowe beendete sein Rennen dann als 4. der M55 in 2:22:00. Pauline Wieczorek überzeugte bei ihrer ersten Kurzdistanz trotz der großen Hitze mit 2:36:46 als 9. bei den Frauen (2. der WJA) und Katrin Lichterfeld konnte in 2:52:55 das Rennen als Gewinnerin der W50 für sich entscheiden.

 

In einem Starterfeld von 109 Teilnehmern dominierte Niklas Hoenen den Breitensporttriathlon (500 m – 24 km – 5 km) und erreichte das Ziel als 3. in der Gesamtwertung (2. der M20) in nur 1:09:12, gefolgt von Leon Hoenen als 15. der Gesamtwertung (3. der MJA – 1:16:33) und Jan Hampel (5. der MJA - 1:21:47). Bei den weiblichen Teilnehmern war Hanna Höffner erfolgreich als 6. in der Frauenwertung (1:27:42) und 2. der WJA.

 

Auch beim Schnuppertriathlon (200 m – 7,5 km – 2,5 km) zeigte sich, dass die Viermärker Triathleten die Erfahrungen aus dem Trainingslager in Reken Ende Mai formstark in ihren Wettkämpfen umsetzen konnten. Justus Wieczorek wurde 4. in der Gesamtwertung (33:36 – 4. der MJB), gefolgt von Paul Weyhe in 34:56 (5. der MJB). Paula Höffner kam nach 42:12 als Siegerin der WJA ins Ziel.

Katrin Lichterfeld


Fotos: Arne Müller und Dirk Weyhe
Fotos: Arne Müller und Dirk Weyhe

Viermärker beim Hagener Triathlon

Kopf-an-Kopf-Rennen von Vater und Tochter

 

Zum 27. Mal fand der Hagener Triathlon am 21.05. auf den weitläufigen Wiesen des Freibades Hengsteysee bei strahlendem Sonnenschein statt. Bei der Kurzdistanz (1 km – 43 km – 10 km) kam Michael Mowe trotz einer sehr anspruchsvollen Radstrecke, bei der vier Mal die Serpentinen an der Hohensyburg (500 Höhenmeter) bewältigt werden müssen, nach 2:36:05 (5. der AK 55) ins Ziel.

 

Bei der Volksdistanz hatte das routinierte Organisationsteam des TRI TEAM Hagen erfreulicherweise die Starter eines Vereins in einer der vier Startgruppen zusammengefasst. Nachdem der Startschuss erklungen war, lieferten sich Pauline Wieczorek und ihr Vater Claus auf der gesamten Schwimmstrecke von 500 m ein eindrucksvolles Kopf-an-Kopf-Rennen. Pauline begab sich dann souverän nach einem schnellen Wechsel als Erste der gesamten Startgruppe auf die Radstrecke, die durch das bergige und zum Teil sehr winklige Gewerbegebiet Bathey und entlang der Lenne führt. Claus Wieczorek erreichte das Ziel nach 1:11:21 als 19. in der Gesamtplatzierung (3. der AK50), gefolgt von Pauline Wieczorek (1:19:54) als 11. in der Frauenwertung und 2. der WJUN. Ulrich Schröter finishte nach 1:26:32 (7. der AK 60), Torsten Dieckhoff brauchte (1:28:23) und Kilana Lichterfeld bei ihrer ersten Volksdistanz 1:42:24.

 

Beim Funtriathlon (250 m – 13 km – 2,5 km) setzten sich die Jugendlichen Jan Hampel (7. der Gesamtwertung - 1. der MJA) in 42:03 und Franka Herbst (3. der Frauenwertung - 1. der WJA) in 44:49 erfolgreich gegen die anderen erwachsenen Teilnehmer durch. Beim Schülertriathlon kam Nele Walther (4. der WJB) nach 43:58 ins Ziel.

Durch die familiäre Atmosphäre und die ausgezeichnete Organisation konnten Viermärker aller Altersklassen unterstützt von einem hochmotivierten Begleitteam wieder gemeinsam einen schönen Wettkampftag erleben.                                                                        Katrin Lichterfeld