Laufen bei bestem Wetter

 

Auch in diesem Jahr waren die Viermärker wieder zahlreich beim traditionellen Nikolauslauf am 03.12.2016 vertreten.
Seit 1984 richtet der Ruderclub "Westfalen" Herdecke den beliebten Nikolauslauf aus. Die ca. 9,6 km lange Strecke startet an der Ruhrbrücke in Herdecke, führt einmal um den Hengsteysee und endet auf der Wiese vor dem Bootshaus des Herdecker Ruderclubs.

 

In diesem Jahr fand der Lauf bei bestem Läuferwetter statt. Bei 4° und strahlendem Sonnenschein versammelten sich die Läufer unter den Ruhrbrücken bei Herdecke.

in Herdecke


Wie jedes Jahr hörte man Fragen wie "In welche Richtung wird gestartet?" und "Wo ist denn hier die Startlinie?". Aber kurz vor dem Start, pünktlich um 14 Uhr, hatten die Starter die Läufer hinter dem Startband versammelt. In breiter Front startete das Feld in Richtung der beiden schmalen Ruhruferwege. Wer hier nicht aus der ersten Reihe gestartet ist hatte genug Zeit sich warmzulaufen, das Tempo auf den hinteren Startplätzen ist aus Platzmangel eher verhalten. Aber nach dem ersten Kilometer haben die meisten ihre Position in dem Läuferfeld gefunden und man konnte die schöne, überwiegend flache Strecke genießen. In diesem Jahr waren über 850 Starter dabei und das obwohl einige Gemeldete nicht gestartet sind. Die Anzahl der Meldungen lag bei 1000.

Start der Walker
Start der Walker

Bei den Damen wurde Pauline Wieczorek in 53:29 Dritte ihrer Altersklasse. Silke Rosenstengel und Elke Obst liefen in 59:57 und 1:01:55 durch den Zielbogen. Bei den weiblichen Walkern konnte sich Rendel Bickel (1:09:58) ebenfalls über einen Platz auf dem Treppchen (3. ihrer Altersklasse) freuen. Angelika Hoenen finishte in 1:11:58 und Brigitta Mues-Klein in 1:17:23.

 

Arne Müller war wieder einmal der schnellste Viermärker im Wettkampf. Mit 35:46 konnte er zwar fast alle hinter sich lassen. Im Gesamtfeld waren aber 16 und in seiner Altersklasse 6 schneller als er. Leichtathleten können scheinbar doch schneller laufen als Triathleten. Dahinter kamen dicht auf dicht die Läufer der dienstäglichen "Gruppe 1": Niklas Hoenen (38:45), Claus Wieczoreck (38:45), Ralf Kühnhold (39:42), Leon Hoenen (39:48, 3. AK) und Jörg Huskotte (42:00). Dicht darauf folgten unsere jüngsten Starter Tim Kühnhold (43:06) und Florian Klein (44:24). Mit einigem Abstand liefen Michael Hoenen (54:51), Uwe Brandt (58:02) und Christoph Klein (58:11) über den Zielstrich. Meinhard Kalwa walkte nach 1:10:13 durchs Ziel.

 

Wie schon im Vorjahr konnten sich unsere Teams im starken Feld behaupten. Die Herren standen am Ende auf Platz 8 von 40 Teams. Die Damen wurden in der Teamwertung 12. von 20 Teams.

Traditionell wurden wir von Ruderclub bestens versorgt. Im Ziel gab es Medaillen, heißen Tee und Orangenspalten. Im Ruderhaus konnte man sich mit Bratwurst, Kaffee und Kuchen noch einmal seinen eigenen Zieleinlauf - und den der anderen - auf der Videoleinwand ansehen.
Da bleibt es nur noch sich auf die 34. Auflage im nächsten Jahr zu freuen.

Nach dem Lauf:  Mit auf dem Bild: Patrick Kühnhold (vorne rechts), der für den TuS Westfalia Hombruch startet und schon nach 42:33 ins Ziel lief - Die Kühnholds, eine schnelle Familie
Nach dem Lauf: Mit auf dem Bild: Patrick Kühnhold (vorne rechts), der für den TuS Westfalia Hombruch startet und schon nach 42:33 ins Ziel lief - Die Kühnholds, eine schnelle Familie

Der 1. Schwarzwaldlauf vom 11.-15. September 2016

 

Ein 5-Tage-Rundkurs durch den Schwarzwald: Horb am Neckar , Tennenborn, Feldberg, Lauchringen, Bad Dürrheim und Horb-Nordstetten.

 

Im Jahre 2015 von Ingo Schulze geplant für das Jahr 2016.

 

Mein Freund Rainer aus Urbach hatte über den Lauf von Ingo eine Info erhalten. Rainer hatte dann mit Ingo vorab gesprochen, um sicher zu stellen, dass ich auch noch einen Startplatz bekomme. Die Teilnehmeranzahl (70) ist bei diesen Veranstaltungen begrenzt und sehr schnell ausgebucht. Die Teilnehmer kamen aus Japan,Schweiz, Österreich, Niederlande, Deutschland sowie die „Bayern” waren vertreten. Ich habe im Juli 2015 Ingo angerufen und die Anzahlung sofort überwiesen.

 

Bei Etappenläufen sind einige Vorschriften zu beachten: Pflichtausrüstungen werden vorgeschrieben, ohne diese ist kein Start möglich.

 

Die Anreise war am Samstag einen Tag vor dem Start. Es wird die Registrierung sowie die Ausrüstung überprüft. Das Gepäck war auf max. 25 kg pro Person begrenzt. Eine Haftungserklärung mußte man unterschreiben, um starten zu können. An diesem Tag wurden die Tagesabläufe durch den Veranstalter (Ingo) festgelegt. Die Betreuer wurden mit ihren Aufgaben vorgestellt: Zeitnehmer, Gepäckverlader, Streckenverpflegungspersonen, Getränkewart usw.

 

Jeder Tag läuft dann gleich ab: Wecken-Essen-Laufen-Duschen-Essen-Schlafen.

4:00 Uhr Wecken, 5:00 Uhr Frühstück, 5:30 - 5:45 Gepäckverladung (LKW), 6:00 Uhr Start Gruppe 1 , 7:00 Uhr Start Gruppe der schnellen Hirsche.

Um 18:00 Uhr Abendessen, 21:00 Uhr Zapfenstreich. Die Übernachtungen in den Turnhallen ist nur mit Schlafsack und Isomatte erlaubt.

Tägliche Streckenlänge im Schnitt etwa 55 km. Sollzeit maximal 10 min/km. Die Gruppen werden jeden Tag per Aushang neu festgelegt.

Die Streckenverpflegung ist ca. alle 8 bis 12 km: Getränke und kleine Snacks.

Streckenmarkierung: orangefarbene Pfeile und Kreidepfeile auf der Straße.

 

Die Startnummer 68 war jetzt meine. Am Sonntag, 11. September, erfolgte für alle Teilnehmer/innen der Start durch dem Bürgermeister der Stadt Horb am Neckar im Zentrum in der Stadt im Beisein der örtlichen Presse um 9:00 Uhr am Uferweg des Flußes.

 

1. Etappe von Horb nach Tennenbronn über 51,3 km

 

Sie führte auf dem Neckartalradweg entlang des Neckars Richtung Sulz, Verpflegungspunkt (VP1) war Glatt vor dem Wasserschloss, weiter über Bettenhausen nach Dornhan (VP2), auf dem Oberdorfer Höhenradweg nach Waldmossingen (VP3) und bei km 41,2 wurde Hutneck erreicht. Ich war sehr langsam angelaufen, weil es ein sehr warmer Sommertag war mit Temperaturen über 30 Grad. Ab Hutneck waren es noch ca. 10 km zu laufen. Die Festhalle in Tennenbronn war unser heutiges Ziel. Ich habe die erste Etappe sehr gut überstanden.

 

Anmerkung: Alle weiteren Tage war das Wetter mit um die 30 Grad nicht viel anders, auch Regen war nicht angesagt. Also gut die Kräfte einteilen und sehr viel Trinken: ....Wasser ....Wasser.

Ingo beschloss darauf hin eine zusätzlich Wasserstelle jeweils 5 km vor dem Ziel einzurichten, was alle Läufer sehr gut fanden.

2. Etappe von Tennenbronn nach Feldberg–Altglashütten über 59,7 km

 

Dies war die Königsetappe, weil sie mit 1100 m hoch und 800 m runter wie ein Berglauf war.

Unser Weg führte heute über St. Georgen, Furtwangen, Neustadt am Titisee durch das Bärental nach Feldberg-Altglashütten. Eine schwere Etappe lag vor uns Läufern. Die ersten Läufer gaben heute auf.

 

Hinweis: Wenn man mehrere Tage hintereinader laufen will, sollte man mehrere Paare Laufschuhe mitnehmen (mind. 2 Paar), damit sich keine Druckstellen und Blasen bilden.

 

3. Etappe von Feldberg nach Lauchringen über 44,6 km

 

Heute waren ja nur 500 Höhenmeter zu laufen, aber dafür geht es ca. 1200 m bergab. Noch 63 Teilnehmer gingen in 2 Gruppen auf die Strecke.

 

Jeder Läufer weiß, dass ein Bergablauf ganz andere Belastungen für die Beine sind, da andere Muskelgruppen dabei belastet werden. Die Strecke führte durch Wald und Wiesen nach Schönenbach, weiter nach Berau die Sepentinen bergab in das Schwarz-Schlucht-Tal, wo am (VP3) das „Bergfest” war. Durch den Wald über Breitenfeld ins Steinatal Richtung Sporthalle Lauchringen nahe der Schweizer Grenze. Diese Etappe habe ich ohne große Beschwerden beendet.

 

4. Etappe von Lauchringen nach Bad Dürrheim über 61,5 km

 

Dies war die längste Laufetappe. Die Beine waren nach drei Tagen nicht besser, aber es wurde beim Abendessen gegenseitig Mut zugesprochen. Auf geht es: im Sinne des Wortes.

 

Die erste Wegstrecke führte am Fluss entlang zur Reuentaler Mühle, über Stühlingen (VP2) und Hausen nach Donaueschingen, jetzt weiter den Fluss Breg entlang bis Bad Dürrheim erreicht wurde. In Bad Dürrheim wurde auch die Innenstadt (Fußgängerzone) durchlaufen. Bei diesem Teilstück war es nicht einfach den richtigen Weg zufinden, weil sehr viele Menschen in diesen Bereich unterwegs waren. Es waren dort zwei Kreisverkehre und zwei Brücken zu durchlaufen, wobei die Markierungen der Kreide an einigen Stellen auf der Straße nicht mehr vorhanden war. Es ging nur noch weiter, wenn man die angebrachten orangefarbenen Pfeile, meist an Ampeln oder Straßenleuchten, fand. Ich bin bis auf eine Stelle sehr gut weiter gekommen. Hier haben sich aber auch sehr viel Läufer verlaufen. Da ich bei so langen Etappen fast immer alleine unterwegs war, habe ich immer das Tagesblatt der Strecke am Abend vorher durchgelesen und auf der Strecke für den Notfall mitgeführt. Ziel heute war die Sporthalle „Am Salinensee”. Heute war der letzte Ausfall (Handbruch) einer Teilnehmerin aus Berlin zu beklagen. Der Tag war mit ca. 9 Stunden sehr lang. Nach dem Zieleinlauf war schnell duschen, Abendessen und ab in den Schlafsack angesagt.

Schlussetappe von Bad Dürrheim nach Horb-Nordstetten über 57,6 km

 

Die Aufbruchstimmung machte sich schon beim Frühstück bei den Teilnehmern breit.

 

Die Strecke ging über Schwennigen, Rottweil, Vöhringen zum Lärchenhof (VP5). Wie immer bei einen Lauf sind gegen Ende die Beschwerden sowie alle anderen Unwegbarkeiten nicht mehr vorhanden. Nur noch Richtung Empfingen, den letzten Verpflegungspunkt der heutigen Strecke erreichen und dann ab ins Ziel. Da ich immer beim Swissalpine Davos in der Schweiz im BVB-Shirt ins Ziel laufe, habe ich einen Betreuer (Bremer Fan) vom letzten Verpflegungspunkt vor dem Start mein BVB-Shirt gegeben. Ich zog es dann für die letzten km bis ins Ziel an. Die Strecke führte an Ingos Haus vorbei, noch 510 m bis zum Ziel zur Turnhalle in Nordstetten.

 

Nach 5 Tage-Rundkurs durch den sonnigen Schwarzwald über ca. 272 km mit ca. 3700 Hm bergauf und bergab habe ich gesund mit vielen alten und neuen Laufbekanntschaften glücklich und zufrieden den Lauf nach 38:00:24 Stunden beendet.

Ich hoffe, auch andere Viermärker berichten über ihre Läufe.

 

Mit Sportlichen Gruß

Heinz Gollner

 

 

32. Dortmunder Citylauf am 11.09.2016

 

Auch in diesem Jahr waren wir Viermärker wieder beim City-Lauf am Start. Einige Teilnehmer und Teilnehmerinnen konnten sich über gute Platzierungen freuen. Erste Plätze in ihrer Altersklasse belegten Petra Hillebrand, Gisela Kleinkorres, Werner Koglin und Michael Rasche. Die komplette Ergebnisliste der Viermärker Starter befindet sich auf dieser Homepage unter "Wettkampfergebnisse - Laufen".

Eine Besonderheit in diesem Jahr war die zahlreiche Beteiligung von Kindern aus dem St. Clemens Kindergarten in Hombruch. Unser Mitglied Katja Köhne ist dort als Erzieherin tätig. Sie hat "ihre Kinder" motiviert und für den City-Lauf begeistert. So hat sie mit Hilfe der Viermärker und auch mit Unterstützung einiger Kindergartenelten die Kleinen beim Bambini-Lauf über die 400 m-Strecke gebracht. Im Anschluss an den Lauf gab es am Viermärker Stand für die Kinder von Linda selbstgebackene Muffins, Süßigkeiten, Wasser und Tee und noch eine kleine Überraschung als Belohnung.



Zahlreiche Altersklassensiege der Viermärker beim Kamener Straßenlauf

 

Dreizehn Viermärker starteten am 1. Mai beim 44. Internationalen Volks- und Straßenlauf in Kamen. Obwohl das äußerst sonnige Wettkampfwetter für einige Teilnehmer nach der längeren Kälteperiode etwas unerwartet gewesen war, konnten die meisten aufgrund der idealen Bedingungen ihre Vorjahreszeiten zum Teil noch erheblich verbessern.

 

Beim 10-km Lauf, der wieder auf einer flachen Strecke durch Wohngebiete und über Feldwege führte, erreichte Arne Müller sogar als 2. der Gesamtwertung und Sieger der MJU23 nach 37:55 das Ziel am Sportcentrum Kaiserau. Weitere tolle Altersklassensiege gelangen Leon Hoenen nach 40:40 als 8. in der Gesamtwertung und Sieger der MJU18, gefolgt von Niklas Hoenen (41:01 - 1. der MJU20), Michael Mowe (44:17 - 1. der M55) und Bastian Droese (45:31 – 2. der MHK). Bei den weiblichen Teilnehmern erreichte Katrin Lichterfeld den 8. Platz in der Frauenwertung und wurde 3. in der W50 (49:50). Pauline Wieczorek feierte ihr Debüt über die 10 km als 17. Frau und 1. der WJU18 mit 53:15.

 

Den Halbmarathon beendete Claus Wieczorek mit einer neuen Bestzeit nach 1:28:50 als 9. der Gesamtwertung und 2. der M50 und Heinz Gollner finishte als 4. der M65 (2:03:08).

 

Beim Walking über 10 km verbesserten Karl-Heinz Flume in 1:08:13 und Angelika Hoenen in 1:14:39 ihre Zeiten vom letzten Jahr, dicht gefolgt von Nicole Droese und Meinhard Kalwa (beide 1:14:40).

 

Ein strahlend blauer Himmel und das wunderbare kulinarische Angebot des TV Germania Kaiserau sorgten dafür, dass die Viermärker ihre zahlreichen Altersklassesiege und neuen Bestzeiten feiern konnten.

Katrin Lichterfeld